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Feuerfesttechnik2 Min.

Dokumentation ist Kapital: Warum die Ofenakte über die nächste Revision entscheidet

Die teuerste Lücke in einer Ofenakte ist die, die erst bei der nächsten Revision auffällt. Ein Fall aus der Praxis — und warum As-Built-Dokumentation Standard ist.

Inspektion eines Aluminiumofens zur Zustandsdokumentation

Die teuerste Lücke in einer Ofenakte ist die, die erst bei der nächsten Revision auffällt. Ein Aluminiumofen-Betreiber meldete sich mit schleichendem Kapazitätsverlust — rund 20 Tonnen Aluminium pro Monat, trotz regelmäßiger Wartung. Unsere Inspektion zeigte: Ein Vordienstleister hatte über mehrere Zyklen Spritzbeton über Schlackereste geschichtet, ohne diese zu entfernen und ohne es zu dokumentieren. Das nutzbare Ofenvolumen war massiv reduziert.

Warum vollständige Dokumentation Standard ist

  • As-Built-Dokumentation statt Soll-Plan: Wir halten fest, was tatsächlich verbaut ist — mit Chargenrückverfolgung.
  • Schadensdokumentation aus dem Ausbruch wird zur Planungsgrundlage der nächsten Zustellung.
  • Prüfprotokolle nach relevanten DIN- und ISO-Normen erfüllen die Anforderungen von Auditoren und Versicherungen.
  • Konkrete Wartungsempfehlungen mit Intervallen verhindern Wiederholungsfehler.

Im genannten Projekt entfernten wir die Ablagerungen fachgerecht, stellten die Verschleißbereiche korrekt zu und stellten das ursprüngliche Volumen wieder her: +20 t/Monat, reduzierter Energieverbrauch, volle Ladekapazität.

Gute Dokumentation kostet ein bis zwei Wochen. Sie ist das Kapital für jede folgende Revision.

Auf einen Blick
+20 t/Monat
Wiederhergestellte Schmelzkapazität
50+
Erstellte Gutachten

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