Die Jahresrevision liegt immer im Juli
Im Juli braucht keiner die Fernwärme
Ausgangslage
Ein kommunaler Energieversorger in Franken betreibt ein Heizkraftwerk und mehrere Heizwerke. Der Biomassekessel kann nur dann vom Netz, wenn niemand Fernwärme braucht — also im Hochsommer. Von 2019 bis 2025 hat SBS die Anlagen dieses Versorgers bei 24 Einsätzen betreut. Die große Jahresrevision fiel sechs Jahre hintereinander in die erste Julihälfte.
Leistungsumfang
- Biomassekessel
- Jahresrevision
- Mauerwerksreparatur
- Fernwärme
- Mehrere Werke
Projektdaten
Die Aufgabenstellung
Das Revisionsfenster bestimmt das Wetter, nicht die Planung: Wird es im Juli kalt, schließt sich das Fenster
Eine Revision über zweieinhalb Wochen ist etwas anderes als eine Reparatur an einem Tag — beides kam bei demselben Versorger vor
Mehrere Werke, ein Ansprechpartner: Was am Heizkraftwerk gilt, gilt am Heizwerk nicht automatisch
Zwischen den Revisionen stehen die kleinen Dinge an — Mannlochsteine, Fugen, ein Rohrschaden. Die kommen ohne Vorwarnung
Der SBS-Ansatz
Der Julitermin wurde zum festen Punkt im Jahr. In fünf aufeinanderfolgenden Jahren begann die Revision an einem Montag in der ersten Julihälfte — planbar für beide Seiten.
Die Mannschaft ist auf die Länge zugeschnitten: drei Leute über zweieinhalb Wochen bei der großen Revision, ein bis zwei für einen Tageseinsatz zwischendurch.
Über sechs Jahre sind auch die kleinen Arbeiten hier gelandet — Mauerwerk, Mannlochsteine, Flächenbrenner, Faserauskleidung. Wer im Juli ohnehin im Kessel steht, kennt ihn im Oktober noch.
Die Arbeiten verteilen sich über Heizkraftwerk und Heizwerke desselben Versorgers. Eine Ansprechstelle, mehrere Anlagen, gleicher Standard.
Messbare Resultate
Die wichtigsten Kennzahlen des Projekts „Die Jahresrevision liegt immer im Juli“
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