Entwicklungsstand & Nachweise
Eine offene Darstellung des Reifegrads: welche Eigenschaften unserer Werkstoffe belegt sind, welche Nachweise noch entstehen und wie die Verantwortung zwischen Zulieferer und Systemhersteller verteilt ist.

Entwicklungsstand & Nachweise
Wann diese Seite relevant ist
Wir bauen diesen Bereich gerade auf. Die Werkstoffe sind bewährt, die Anwendung im Speicherbau ist für uns neu. Diese Seite sagt, wo wir stehen — damit Sie einschätzen können, worauf Sie sich verlassen können und worauf noch nicht.
Belegt ist die Werkstoffseite: mineralisch gebunden, nichtbrennbar, seit Jahrzehnten im Hochtemperatureinsatz, mit Materialzertifikaten und dokumentierter Einbaupraxis. In Arbeit sind die anwendungsspezifischen Nachweise — die formale Brandklassifizierung nach DIN EN 13501-1 sowie Kennwerte zu Wärmeleitfähigkeit und Feuchteverhalten für den Speicherbau.
Nicht in unserem Verantwortungsbereich liegt die Zertifizierung des Speichersystems. Propagationstest nach IEC 62619, Sicherheitsprüfung nach VDE-AR-E 2510-2, EMV und CE-Konformität betreffen das Gesamtsystem und werden vom Hersteller beim Prüfinstitut geführt. Wir liefern die Eingangsdaten für unser Gewerk zu.
Auf einen Blick
- Keine Zertifizierung des Gesamtsystems durch SBS
- Keine Serienreife eines fertigen Gehäuseprodukts
- Werkstoffnachweise projektbezogen, nicht als Typprüfung
- Prüfstrategie idealerweise mit VDE oder TÜV vorab abstimmen
- Pilotprojekte mit Referenzkunden ausdrücklich erwünscht
- Frühe Einbindung erlaubt Anpassung von Werkstoff und Aufbau
So arbeiten wir bei Entwicklungsstand & Nachweise
Bewährte Verfahren und spezialisierte Ausrüstung für optimale Ergebnisse.
Belegt: Nichtbrennbarkeit
Die eingesetzten Massen sind mineralisch und zementgebunden. Sie tragen keine Brandlast bei — das ist eine Werkstoffeigenschaft, keine Prognose.
Belegt: Einbaukompetenz
Feuerfeste Auskleidungen sind unser Tagesgeschäft, seit über 35 Jahren, mit eigenen Montageteams und dokumentierter Ausführung.
In Arbeit: Kennwerte
Wärmeleitfähigkeit im Betriebstemperaturbereich, Wasseraufnahme und Frost-Tau-Verhalten werden projektbezogen erhoben.
Beim Hersteller: System
Propagationstest, EMV, CE-Konformität und Baugenehmigung am Aufstellort liegen außerhalb unseres Gewerks.
Schritt für Schritt zum Ergebnis
Strukturiert, transparent und termingerecht — so arbeiten wir.
Anforderungsanalyse
Lastenheft für den konkreten Anwendungsfall: Kapazitätsklasse, Aufstellort, Umgebungsbedingungen.
Ohne diese Festlegung lässt sich weder Werkstoff noch Prüfumfang sinnvoll bestimmen.
Werkstoff-Screening
Abgleich der verfügbaren Massen gegen das Anforderungsprofil, Anfrage fehlender Laborwerte.
Ergebnis ist eine begründete Shortlist mit belegten und offenen Eigenschaften je Kandidat.
Abstimmung mit dem Systemhersteller
Klärung der Schnittstellen zu Racks, Kühlung, Kabelführung und Befestigung.
Erfolgt bei Bedarf unter Vertraulichkeitsvereinbarung, da Konstruktionsdaten betroffen sind.
Prototyp
Musterbauteil oder Wandsegment im Maßstab 1:1.
Grundlage für die praktische Bewertung und für eine belastbare Go/No-Go-Entscheidung.
Nachweisführung
Beibringung der Werkstoffnachweise, Einordnung in die Systemprüfung des Herstellers.
Ein unverbindliches Vorgespräch mit VDE oder TÜV zur Prüfstrategie ist an dieser Stelle empfehlenswert.
Stoffströme bei Entwicklungsstand & Nachweise
Fachgerechte Trennung, Verwertung und Entsorgung aller anfallenden Materialien.
Materialzertifikate
AVV je ChargeHerstellerzertifikate der eingesetzten Massen, wie in jedem Ofenprojekt Bestandteil der Dokumentation.
Einbauprotokoll
AVV je ProjektDokumentation der Ausführung mit Schichtstärken, Verarbeitungsbedingungen und Abnahme.
Brandklassifizierung
AVV DIN EN 13501-1Formaler Nachweis der Klasse A1 für die im Speicherbau eingesetzten Massen.
Systemzertifizierung
AVV IEC 62619 u. a.Propagationstest, Sicherheits- und EMV-Prüfung des Gesamtsystems — außerhalb unseres Liefer- und Verantwortungsumfangs.
Wann diese Seite relevant ist
Typische Situationen, in denen Entwicklungsstand & Nachweise zum Einsatz kommt.
Technische Prüfung eines möglichen Zulieferers steht an
Klärung, welche Nachweise von wem beigebracht werden
Vorbereitung eines Pilotprojekts
Abstimmung der Prüfstrategie mit einem Prüfinstitut
Einschätzung des Reifegrads vor einer Ausschreibung
Interne Entscheidungsvorlage über eine Zusammenarbeit
Häufige Fragen
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